Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1846)
Entstehung
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Sie ſehen, Herr Herzog, wir find ganz geeignet, uns zu verſtändigen... Noch einmal: was haben Sie mit dem armen Schelm vor?

Der Herzog bückte ſich an's Ohr des Knaben und ſagte mit bebender Stimme:

Mein Weib!.... Was weißt Du von meinem Weibe?....

Nichts von Bedeutung..

Sprich! unterbrach ihn der Herzog gewaltſam, während ſeine beiden Fäuſte ſich wie zwei eiſerne Reife um die zarten Handgelenke des Kindes legten und ſie ſchüttelten, daß ſie knackten.

Weit entfernt, ein Zeichen des Schmerzes von ſich zu geben, lachte der Jüngling laut auf.

Ha, ha, ha! flüſterte er.Ueber die Frau Her⸗

lohnſ orte. Sprich! wiederholte der Herzog, deſſen Wangen glühten.

Das Kind runzelte leicht die Stirne⸗

Jetzt thun Sie mir weh! murmelte es.

In demſelben Augenblick zog es die Armmuskeln ſtraff an und bog die Handgelenke ſo ſchnell und kräftig um, daß ſie wie zwei glatte Stangen den Fingern ſeines erſtaunten Gegners entſchlüpften.

Dieſer dachte nicht daran den Kampf zu ernenern. Er betrachtete einige Sekunden das Kind, das ihm ruhig in's Auge ſah, von Kopf bis zu Fuß, ſchüttelte das Haupt, als wolle er einen läſtigen Gedanken bannen, und blickte unruhig um ſich.

Ich weiß, wo er iſt, antwortete der Jüngling dieſer Geberde des Mannes..Da geht er!

Er wies mit der Hand auf den Fremden, der in geringer Entfernung von ihm pazierte.

Der Mann im Mantel ſchien einen raſchen Ent⸗

ſchluß gefaßt zu haben. Folgen wir ihm! rief er..Geh Du voraus