Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1846)
Entstehung
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Zu Allem.... Aber ich hab' es nicht gerne, daß man mich dutzt, ohne meine Erlaubniß.... Mein Vater, müſſen Sie wiſſen, war ein ſchottiſcher Zigeuner und meine Mutter eine ſpaniſche Zigeunerin... von väter⸗ licher und mütterlicher Seite adelig.... Alſo ein wenig Rückſicht, wenn ich bitten darf, Herr Herzog.... Jetzt möcht' ich fragen, was mit dem armen Schelm in Stulp⸗ ſtiefeln anzufangen iſt.

Statt zu antworten beſann ſich der Herzog. Er ſchwankte einen Augenblick.

Nein! flüſterte er endlich kopfſchüttelnd.

Nein! wiederholte das Kind, das mit wunder⸗ barem Scharffinn die geheimſten Gedanken des Mannes im Mantel zu errathen ſchien....Warum nein? Weil Sie Mißtrauen hegen?.... Bah, Herr Herzog, wir haben ſchon mit einander zu thun gehabt.

Worin?. 3

In zarten Dingen, Herr Herzog.... Sie ſind ein Feinſchmecker und etwas leichtfertig, wie ein Grena⸗ dier.... aber auch eiferſüchtig wie ein Muſelmann, Herr Herzog.... und die Frau Herzogin iſt die ſchönſte Blondine im Faubourg Saint Honore....

Was ſagſt Du?... fragte der Mann im Mantel ganz leiſe. Er wurde leichenblaß und ſeine Augen funkelten.

Nichts, antwortete das Kind mit größtem Gleich⸗ muth....Nichts, als daß Ihr Sekretär, Herr Burot, ſich meiner bediente, um ſeine ehrenwerthen Berufs⸗ pflichten in aller Pomadigkeit erfüllen zu können.... So gabaich auf die Frau Herzogin Acht und... 4

Und was haſt Du geſehen? fiel der Herzog haſtig ein. 3

Ich weiß es nicht mehr, antwortete das ſchöne Kind, während ein unbeſchreiblich feines Lächeln über

die roſigen Lippen ſchwebte.

Der Mann im Mantel ergriff den Jüngling an beiden Händen. Dieſer ließ es geſchehen und fuhr ruhig fort: