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abnehmend und ſich tief verneigend,„dieſer Bauer hat uns Beide tüchtig herumgejagt!“
Der Mann im Mantel warf ſich in die Bruſt, maß das Kind von Kopf bis Fuß mit finſterm Blicke und wandte ſich verächtlich von ihm ab.
Trotz dieſer mit Athletenanſtand ausgeführten, weg⸗ werfenden Geberde, die den zudringlichen Jüngling mit Einem Schlag vernichten ſollte, wich das Kind nicht von der Stelle und ſah ihn lächelnd an.
Der Herzog muſterte das gebrechliche Geſchöpf von ſo runden, biegſamen Formen nochmals, als frage er ſich, was dieſe männliche Kraft mit dieſer kindlichen Grazie zu thun haben könne.
„Ich habe Eile,“ ſagte er endlich.„Was wollen Sie?“
„Ihre Bekanntſchaft machen, Herr Herzog, Ihnen behülflich ſein.... Aber ſeien wir ohne Sorge hinſicht⸗
lich des Ehrenmannes, Herr Herzog.... Er gehört uns.“ Uns?“ * „Ja, Herr Herzog, uns!. Ihnen und mir....
Aber auf Ehre, Herr Herzog, Sie haben mich faſt zur Verzweiflung gebracht.... Seit einer halben Stunde folgte ich Ihnen.“
„Und warum folgten Sie mir?“ fragte der Herzog, die Stirn runzelnd.*
„Ich folgte Ihnen,“ antwortete der Jüngling kalt, „je nun, weil ich Ihr Vorhaben wiſſen wollte.... Meiner Seel', Herr Herzog, Ihr Mittel iſt naiv, aber göttlich!... Und ich werde mir's zur Ehre rechnen,
dürfen..
Der Mann im Mantel, der erſt Ungeduld, dann
drohenden Zorn hezeigt hatte, ſchien ſich plötzlich eines Beſſern zu beſinnen.. 8
Er klimperte mit dem Gelde in ſeiner Taſche und warf ſich ſtolz in die Bruſt.
„Es könnte ſein,“ ſagte er,„daß ich einen Schel⸗ men nöthig habe.. Zu was biſt Du gut?“
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