begierig auf die Löſung dieſes Räthſels....
hafte Stimme neben ihm.
ſie gab dennoch dem ganzen Geſichte einen Anſtrich männ⸗ licher Kühnheit, welche die weibliche Sanftmuth ſeiner ſchönen Augen aufwog.
Inzwiſchen ſetzte der Mann im Mantel ſeinen Weg fort, ohne zu bemerken, wie ſehr er die Aufmerkſamkeit Aller erregte. Sich in dieſem ungeheuern Wirrwarr vollkommen ſicher glaubend, muſterte er jede Perſon von fremder Haltung, jedes Geſicht, das einen Ausländer verrieth, und fluͤſterte im Verbeigehen ihr jenes myſtiſche Wort zu, von dem er ſich Wunder zu verſprechen ſchien.
Aber das Wunder blieb aus. Der Mann ermü⸗ dete ſichtbar, während das Kind keinen der von Klug⸗ heit und Neugier ſtralenden Blicke von ihm abwandte,
Der Mann im Mantel hatte die ſteinernen Gale⸗ rien verlaſſen und befand ſich gerade vor dem Kaffee der Rotunda, als der Zufall ihm den Fremden, deſſen Porträt wir flüchtig zeichneten, in den Weg führte. Die⸗ ſer bog höflich aus, aber der Mann im Mantel blieb ſtehen, ſah ihn eine Sekunde an und flüſterte ihm das Wort in's Ohr:
„Weſtern....“.
Plötzlich wandte ſich der Fremde um.
Hocherfrent ob ſeines Fundes, ſprang der Mann im Mantel auf die Seite und verſteckte ſich hinter einer Gruppe von Masken, um von dort aus unbemerkt dem Fremden nachzuſehen. Dieſer ſtand wie feſtgenagelt auf dem Platze und blickte erſtaunt um ſich.
„Das muß er ſein,“ liſpelte der Mann im Mantel.
„Ich wette darauf!“ antwortete eine ſanſtge ſchalk⸗
Der Mann fuhr zuſammen, hüllte das Geſicht tief in den Mantel und ſah die Perſon, die ihn anredete verſtohlen von der Seite an. 3
Es war der Jüngling in der Sammetkappe..
„Meiner Seel', Herr Herzog,“ ſagte er, die Mütze
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