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. für die Größe ſeiner Mühe.
benahm ſich dieſer Mann auf eine räthſelhafte Weiſe. So oft ihm längs der Galerien oder im Garten eine unverkleidete Perſon auffiel, gab er ihr ein geheimes Zeichen, ging raſch vorüber, kehrte dann plötzlich um, ſah ihr unter den Hut und flüſterte ihr ein Wort in's Ohr.
Die, welche er ſo anredete, lachten oder ärgerten ſich, je nachdem ſie mehr oder minder gut gelaunt waren. Aber Allen kehrte er gleicherweiſe den Rücken zu, unbe⸗ kümmert um ihr Gelächter oder ihren Verdruß. Er ließ einige zornige Worte hören und verſchwand hinter der nächſten Gruppe.
Wer ihn ſo herumſtöbern ſah, mußte ihn entweder für einen Wahnſinnigen halten oder für einen jener Mar⸗ ronenverkäufer, die unter ihrem Mantel verbotene Waaren feilbieten. Aber wer dem kalten, durchbohren⸗ den Blicke ſeines Auges begegnete, der mußte auf andere Gedanken kommen.
Von Zeit zu Zeit ſchien er muthlos zu werden An⸗ geſichts dieſes Menſchenmeeres, das immer höher und lauter um ihn anſchwoll. Seine Augen irrten unruhig, unentſchloſſen, geblendet in der Menge umher. Er lehnte ſich gegen eine Säule und ſchien, des Krieges müde, ſeiner räthſelhaften Arbeit entſagen zu wollen. Während er ſo ausruhte, ließ er den Schooß des Man⸗ tels fallen und legte einen Brief auseinander, den er zuſammengedrückt in der Hand hielt.—
„Eine Stunde früher,“ murmelte er, unter eine
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Laterne tretend,„ließ ich auf alle ankommenden Poſt⸗
wagen Acht geben.... Aber jetzt!....“
Unwillig zuckte er die Achſeln und fuhr zähneknir⸗ ſchend fort: „Eine Nadel in einem Bund Stroh! Ein Tropfen in einem Meer!“ G Und gewiß, wenn er in dieſem tollen, ab⸗ und zu⸗ ſtrömenden Gewühle Jemand ſuchte, ſo waren dieſe ſprüch⸗ wörtlichen Redensarten lange nicht bezeichnend genug


