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Brautſtand die Hochzeit des endlich vereinten Paares
ſtatt.
Wenige Verwandte und Freunde deſſelben nur nah⸗ men daran Theil und von beſondern Polterabend⸗ ſchwänken wüßten wir nichts mitzutheilen. Das Ein⸗ zeige, was der gewiſſenhafte Chroniſt vielleicht berichten muß, iſt eine Verlobung, welche auf dieſer Hochzeit ſich machte, nämlich die des ehemaligen Kameraden des jungen Gatten, des Lieutenants von Roſen mit der Couſine der Braut, Fräulein Elly Mering. Der junge Offizier, durch die Verhältniſſe außer Activität geſetzt, hatte, gerade als er damit fertig war, ein recht hüb⸗ ſches Vermögen unter die Leute zu bringen, durch den Tod eines Verwandten eine neue namhafte Erbſchaft gethan. Er faßte den Entſchluß, von nun an ein ſo⸗ lides Leben zu führen, und als er Elly wiederſah, ge⸗ langte er zu der Ueberzeugung, daß dieſe junge Dame die paſſendſte Perſon ſei, ſolche gute Vorſätze in ihm zu beſtärken und zum Durchbruch zu bringen. Beide kamen dahin überein, daß Jedes von ihnen ein Jahr praktiſche Landwirthſchaft ſtudiren und ſie ſich dann gemeinſam an die Bewirthſchaftung des Roſen'ſchen Stammgutes begeben wollten.
An dem nördlichen Geſtade der blumigen Cheſa⸗ peakebai, wo die letzten Ausläufer der Alleghanies


