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Gettysburg : Erzählung / von A. Ferrari
Entstehung
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In dem bewegten Daſein, welches ich drüben jenſeits des Oceans geführt habe und welches mich zu einer geachteten Stellung in meinem neuen Vaterlande ge⸗ führt, hielt mich der Gedanke an Sie aufrecht, belebte mich immer wieder die Hoffnung, Sie wiederzuſehen!

Ich fühlte, daß ich Sie wiederſehen müſſe, denn eine heilige Schuld habe ich Ihnen abzutragen, und ihre

Bezahlung würde meine Seligkeit ſein! Ich liebe Sie, Helene, und will Sie nicht laſſen. Ich wiederhole Ihnen, daß mein Glück einzig in Ihrer Hand ruht, daß ich um dieſe Hand bitte und um dieſes Herz. Aber wenn Sie mich von ſich ſtoßen wollen, dann werde ich ſtill, gehorſam und traurig auf ewig Abſchied nehmen.

Abſchied nehmen? erwiderte ſie und erhob ihr Ge⸗ ſicht. Große Thränen fielen aus ihren Wimpern und ergoſſen ſich reicher und voller zu einem milden Strome, der ihr Herz erleichterte und die Beklemmung ihrer Bruſt hob. Die Nacht des Kummers ihrer letzten Jahre ſchien mit ihm hinwegzuſchwinden und ein neuer ſeli⸗ gerer Tag hereinzubrechen.

Helene, fragte er,was antworten Sie mir?

Sie reichte ihm die Hand und ihr Haupt lehnte ſich an ſeine Bruſt.

Still und ohne Gepränge fand nach kurzem