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Gettysburg : Erzählung / von A. Ferrari
Entstehung
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und, ohne daß er ſelbſt es ſich geſtehen mochte, noch ein anderes Bild in ihm, ein Bild, deſſen zarte Um⸗ riſſe mit glühendem Griffel in ſein Herz gegraben waren.

Sobald Selbitz den Aufenthalt derjenigen erfahren hatte, zu welcher die Liebe ihn unwiderſtehlich zog, machte er ſich pochenden Herzens auf den Weg, ſie aufzuſuchen. Er nahm einen Wagen, um in die Vor⸗ ſtadt hinauszufahren, doch bald ſtieg er wieder aus und entließ den Kutſcher. Er zog es vor, den herr⸗ lichen Abend zu einem Spaziergange zu benutzen, auch dachte er im Gehen ſeine Gedanken beſſer zu ſammeln. Denn jetzt, bei dem nahe bevorſtehenden Wiederſehen des Weſens, mit dem ſich ſeine Seele immer beſchäftigt hatte, ſchien ihm zu ſchwindeln und er hatte Mühe, ſeinen Muth aufrecht zu erhalten.

Unterwegs reute es ihn faſt, daß er ſeinen Beſuch nicht lieber hatte anmelden laſſen, denn er fürchtete durch ſein plötzliches Erſcheinen Beſtürzung hervorzu⸗ rufen. Er hielt inne, er überlegte. Endlich ſchritt er weiter, er wollte die Entſcheidung nicht länger ver⸗ ſchieben. Jeder Augenblick, wo er, ihr nahe, ſie doch nicht ſehen könne, ſchien ihm ein Verluſt.

Als er das kleine Haus erreichte und im Flur nach Herrn Dubois fragte, erhielt er die Antwort, dieſer

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