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Es iſt gar ein ſchön Ding, an einem hellen Som⸗ mertage hinauszureiten auf ſtolzem Roſſe, bei dem Fenſter der Angebeteten vorbei, in die freie Gottesnatur, in den friſchen, grünen, duftigen Wald. Aber für einen Rekruten, welcher ohne Bügel auf einem hartmäuligen, hoch⸗ und harttrabenden Gaule immerfort den peitſche⸗ knallenden, wetternden Anweiſer umkreiſen muß und faſt ſtets nur überlegt, ob er zuerſt rechts oder links herunterfallen mag, hört doch einigermaßen die Poeſie und ſelbſt die Gemüthlichkeit auf. Dazu iſt ein Unter⸗ offizier vor dem Trupp noch ein Engel an Milde im Vergleich mit dem Anweiſer in der Bahn; das Fluchen und Donnerwettern nimmt dort kein Ende, ja nicht ſelten fällt ein Hieb mit der langen Peitſche, welcher zwar eigentlich und officiell dem Pferde gilt, über die Beine des Nachläſſigen. Schaper ritt an der Spitze des Trupps. Zum Reiten beſaß er viel Geſchick, heute aber wollte es ſelbſt hier nicht recht gehen. Ein Un⸗ glück kommt ſelten allein. Zweierlei Mißgeſchick hatte der heutige Tag ſchon über ihn gebracht, Nachexerciren und den Arreſt, welchen der ſtrenge Herr Rittmeiſter der Prügelei wegen zweifellos über ihn verhängte. Der Bereiter, welcher ſonſt ſeinen Namen nur wenig zu nennen pflegte, hatte ihn heute ſchon mehrmals angeſchnauzt. Dazu ging ſein Pferd, ein junges, feu⸗
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