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Gettysburg : Erzählung / von A. Ferrari
Entstehung
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riges Thier, jetzt gerade ungewöhnlich unruhig und ſcheute fortwährend.

Vorwärts, Schaper! rief der Unteroffizier, als zum Schluß des Unterrichts das Ueberſetzen geübt wurde und jenes Pferd vor der vorgehaltenen Stange ſtockte. Vorwärts! Die Zügel nachgegeben, ein paar Sporen, feſt!

Das Roß ſtieg kerzengerade in die Höhe.Laß die Zügel los! ſchrie der Bereiter; es war zu ſpät. Rückwärts ſich überſchlagend begrub das Thier ſeinen Reiter unter ſich.

Ueber Kindern, Trun kenen und Reitern ſcheint eine beſondere Fürſorge des Himmels zu walten. Schaper war unverletzt geblieben.

Ehe noch die Andern Hülfe brachten, hatten Roß und Reiter ſich ſchon wieder aufgerafft. Schaper war raſend, doch nicht vor Schmerz oder Furcht, ſondern vor Aufregung und Eifer. Auf ſein Bitten ließ der Bereitert, da der hinzukommende Herr Rittmeiſter zu⸗ ſtimmend nickte, ihn wieder auf das unbeſchädigte Thier. Er biß die Zähne zuſammen und lenkte das Pferd nochmals gegen das Hinderniß, indem er es kräftig vordrückte. Es gelang ihm; das Thier hob ſich und in hohem Sprunge ſetzte es über die vorgehaltene Barrieère.