Teil eines Werkes 
3. Bd. (1870)
Entstehung
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während ſie Ebenſtreit und Juſtus gleichzeitig die Hände bot.Nun habe ich zwei Väterchen und überdies noch einen theuren Bruder, wie ich mir ſo oft einen erſehnte! Juſtus aber erwiderte mit freundlichem Ernſte:Wir gewinnen ſelten ohne Verluſt, liebe Klara, und der höchſte Reiz, den die neue Heimat bietet, läßt uns den Zauber der alten nur ſchwer vergeſſen. Oft genug wird Ihnen das eintönige Geräuſch der Tagesarbeit die Sehnſucht wecken nach der poetiſchen Stille Ihrer bisherigen ſchönen Häuslichkeit, und dann"

Tages Arbeit! Abends Gäſte!

Saure Wochen! frohe Feſte! fiel Julian ein, der eben mit Lucinde und Theobald zugetreten war.Mir wird zwar für geraume Zeit der Genuß dieſer Gaſtlichkeit verſagt ſein; aber ich behalte mir das Recht vor.

Die Freunde verbaten ſich jede Abſchiedsmahnung, die den Freudenwein der glücklichen Stunden trüben könnte. Aber der Doctor entgegnete mit unbefangener Heiterkeit:Die kleine Wolke, die am Horizont auf⸗ ſteigt, wirft keinen Schatten, aber ſie bringt angenehmen Wechſel in die eintönige Klarheit des Himmels. Wenn ich von Trennung rede, geſchieht es im Vorgenuß des freudigen Empfangs, der mir nach Jahren am Heerde des Freundes bereitet ſein wird!

Hilarius, Non possumus. III.

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