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lag es wie der Glanz eines ſonnigen Herbſtabends. Denn Klara hatte bereits beim erſten Begegnen ſein Herz völlig gewonnen und den Unwillen verſcheucht, womit er die Kunde von Theobald's Rückfall ver⸗ nommen.
„Ein Mädel aus dem Herzen Gottes!“ bemerkte er zu Juſtus, der ihm ſtill und ſinnend das Geleite gab. „Du weißt, daß mir ſonſt allwegen die Zähne lang werden, wenn ich mit Junkern und Junkersfrauen zu thun habe. Aber die ſchaut— mein’ Eid!— ſo recht⸗ ſchaffen bürgerlich drein, daß man den Adel gar nicht rrausſpürt. Ich denke, ihr Regiment ſoll uns reſpective wohl thun, Junge, und— ehrlich geſtanden, mich verlangt herzhaft nach einem Erſatz für—“
Ein freudiger Hochruf unterbrach den alten Herrn, deſſen Gedanken die Spuren der ſeligen Martha nie verloren. Alsbald erſchien der Oberſtjägermeiſter an der Schwelle des Wohnzimmers, und der Meiſter em⸗ pfing den Edelmann mit gerechtem Bürgergruße. Sein Willkomm lautete:„auf gute Schwäherſchaft“, und die Miene Frieſenecks, als er einſchlug, verrieth, daß er längſt die Befangenheit des Vorurtheils aufgegeben habe.
Klara, das reizende Bräutchen, ſtrahlte vor Selig⸗ keit.„Lauter, lauter Segen wohin ich blicke!“ rief ſie,


