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nicht zu verderben, oder um für ſeine Theorie über die Gemüthszuſtände der untern Volksklaſſen die Folie der Wirklichkeit zu gewinnen, oder aus irgend einem andern Grunde— die Antwort auf dieſe Fragen mußt Du von ihm ſelbſt erholen. Gewiß iſt, daß Cili daheim wie im Hauſe ihrer verrückten Großmutter körperlich und geiſtig mehr zu leiden hatte, als ſie uns zu⸗ dringlichen jungen Burſchen unter die Naſe reiben wollte.
Als vor etwa vier Jahren die Großmutter ſtarb und ſie wieder unter das väterliche Dach überſiedeln mußte, ward ihr das junge Leben durch ſo viel Härte und Bosheit verkümmert und vergällt, daß es die Trag⸗ kraft des armen Geſchöpfes überſtieg und nur eine Flucht vor der Verzweiflung retten konnte. Es war ein dorniger Pfad, welchen Cili von der Heimat bis an die Schwelle der gaſtlichen Mühle zu wandern hatte, wo ſie endlich ein Aſyl fand. Nicht von ihr, die über die Vergangenheit ſchweigt oder höchſtens mit ein paar Worten milder Verſöhnung ihrer gedenkt, ſondern aus dem Munde der Müllerin erhielt ich bruchſtückweiſe eine Schilderung ihres Lebenslaufs, daraus ſich hinlänglich Stoff für eine kleine tragiſche Novelle ſchöpfen ließe. Ich behalte mir vor, Dir das Alles mündlich zu er⸗ zählen, und knüpfe hier da an, wo Cili bei ihrer Frau
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