Teil eines Werkes 
1. Theil (1825)
Entstehung
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Graf ihr weilet noch, könnt jede Minute mir zur peinlichſten Stunde werden ſehen: Wenn euch die Leiden eines Mutterherzens und ihre Bitten rühren kännen, ſo eilet, bringt der elternloſen Weiſe einen zärtli⸗ chen Mutterkuß und vollendet dann eulre Verpflichtung für mich, indem ihr den Gat⸗ ten mir auch noch erſpähet.“*

Arnulf.„Glaubts, edle, unglückliche Grafin, mir iſt's der höchſte Schmerz, euch aus dieſem lieblichen Traume, eure holde Tochter bald ſchon ſehen zu können, ſo grau⸗ ſam aufrütteln zu müſſen: doch das Schick ſal hat euch ſchon geſtählt. Höret erſt, edle Dame, was ich von eurer jungfräulich ſchö⸗ nen Tochter weiß und in wie fern meine Kunde euch erfreulich ſeyn kann.“ 4

Und Arnulf begann in möglichſter Kürze die Begebniſſe ſeines Zuges zu erzählen, doch als er endlich mit Elsbeths, des Meyers Pflegetochter Raub— denn daß dieſe Klo⸗

, wird wohl

thildens entwendetes Kind ſey, w jeder meiner aufmerkſamen Le es ihm jetzt ſage, ſcho