Unſchuld gegen die teufliſchen Anfechtungen eines Mönchs ſchützte, der aber auch“—
Gräfin.(Im höchſten Freudengefüh⸗ le).„O Graf, edler, theurer Graf re⸗ det Wahrheit euer Mund? Ja euer Edel⸗ ſinn kann ein Mutterherz nicht ſo ſchreck⸗ lich täuſchen wollen! O ſprecht ſie nur noch einmal dieſe Worte, von denen jede Sylbe meinem blutenden Herzen heilſamſter Bal⸗ ſam iſt!(Sich an Arnulfs Bruſt werfend).
mit euren Lippen ſeine Stirne berührt! Ach eilet, eilt, daß auch mir dieß lang entbehrte Glück zu Theil wird. Ich will euch folgen, doch nein, zieht ihr allein;
zer Mutter Herz, ſchlage ihm ſehnſuchts⸗ vooll entgegen und meine Arme werden ſo lange ausgeſtreckt bleiben, bis ich es da⸗ mit umſchlingen und an meine Bruſt preſ⸗ ſen kann, um von ſeinen Lippen den holden Mutterruf zu hören, und ihm in unzäh⸗
O Graf, ihr kennt mein Kind, ihr habt
ihr werdet ſchneller mich zum Ziele meines Glückes bringen. Sagt meinem Kinde, ſei⸗
ligen Küſſen zu erſetzen, was es zeither 34 inmenſchlich hat entbehren müſſen.— Wie 8


