Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1821)
Entstehung
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Holke's Tod betreffend.

(Aus einem Originalbriefe des Kurfuͤrſten von Sachſen, Johann Georgs I., an den Oberſtwachtmeiſter von Wangenheim, vom 2ten Sept. 1633.)

Welchergeſtalt geſtriges tages Matthes 4.

Gunoßpe zu Ellefeldt ein Schreiben an Euch haltende, durch ein eigen Bothen anhero uͤber⸗ ſchicket, ſo vnns zu handen kommen; Wann Wir denn gnedigſt vermeinet, wuͤrde eines vnd das andere, ſo Vns zu Vnſerer nachrichtung zu wiſſen vonnoͤthen, in ſolchen zu befindenn ſeyn, Als habenn Wir daßelbige erbrochen, Vnd des Holcken ploͤtzlichen unverſehenenn Todtesfal zu Adorff vnd mehres draus vernommen. Daß aber der Holcken tod, hat Vns herzinniglichen vergnuͤget, war ein faſt boͤſer krigsknecht der Holcken, hat Vnſre armen Unterthanen baß geplaget. Werden Sein denkenn, abſonderlichen die Voigtlender, ſo lang innen die Augenn ofſtehn. Moͤgt Vns

auch meldenn, da ihrs kennet erfahrenn, wie der Holcken abfahren. Wann ihme der libe

Gott auch noch ſo leichtlichen ſein todesbett ge⸗

macht, muß Er doch nicht ſanffter drauf ſchla⸗ fen haben, denn Er gar offtermalen die Men⸗ ſchen faſt gſchunden Hiermit vberſenden Wier ¹ euch ꝛc. ꝛc.

In demſelben Briefe iſt von: Koͤnigli⸗ cher As urelen zu Dennemarcken Her⸗ 8 ren Abgeſandten die Rede. Der Titel: Wuͤr⸗ digkeitſtatt Majeſtaͤt iſt mir ſonſt nir⸗