Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1821)
Entstehung
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um die Thuͤre bildenden Garden, und half wak⸗ ker mit, dem Andrange des Volks zu widerſte⸗ hen. Unter der Menſchenwolke aber ſchmachtete nebſt andern ein Hoflichtſchreiber, den der Dienſt in's Tafelzimmer rief. Klein von Statur, ſchwach an Kraft, vermochte das Maͤnnchen nicht, ſich durchzuarbeiten. In dieſer großeen Noth flehre er, aus der Tiefe rufend, den langen Gott⸗ lieb um Huͤlfe an. Dieſer, der beſonders mit kleinen Figuren gern Scherz trieb, langte nun uͤber alle Köpfe hinunter nach dem eingequetſch⸗ ten, unſichtbaren Maͤnnchen, hob es, wie einen Federball, in die Hoͤhe, uͤber die Gardiſten weg und ſetzte es wohlbehalten im Saale nieder; wor⸗ uͤber denn ein allgemeines Gelaͤchter an der Tafel, noch mehr unter den Neugierigen außer dem Saa⸗ le entſtand, ſo daß endlich die Kammermuſik da⸗ von uͤbertaͤubt, aufhoͤrte zu ſpielen und ſogar alle Geiger und Blaͤſer in Lacher ſich verwandelten. Der lange Gottlieb denn ſo hieß er in Dresden bis an ſein ſeliges Ende hatte uͤbrigens kein langes Leben. Muͤſſiggang und zu gute Nahrung machten ihn, wie bemerkt, ſo ungeheuer fett, daß er in den vierziger Jahren ſchon, wie ein Greis, ſchleichen mußte, und zu⸗ letzt auch ſeinen bloßen Statiſtendienſt nicht mehr verſehen konnte. unbehuͤflichkeit und andere kor⸗