Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1821)
Entstehung
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lich in der Perſon irre, indem er nichts we⸗ niger, als ein Oberſter, ſondern ein Annaberger Spitzenherr ſey und Hier fiel ihm aber die Alte, welche den ge⸗ heimen Wink bemerkt hatte, wuͤthend in's Wort, mit der Erklaͤrung, daß ſie nun wohl merke, wie ſie und ihr Sohn verrathen und verkauft waͤren, letzteren ſich aber durchaus nicht neh⸗ men laſſe, und fing nun an zu heulen und zu ſchreien, als wenn ſie mit ſammt ihrem langen Gottlieb geſpießt werden ſollte. Letztrer war in⸗ deß mit einem: Er mag mir auch der rech⸗ te Spitzenhaͤndler feyn uͤber alle Ber⸗ ge und fuͤr den Augenblick nicht wieder zu er⸗ langen, der Oberſte mochte bitten oder drohen. Das Erſtere verſuchte nun Rauſendorf auf's freundlichſte bei der Mutter, welcher er goldene Berge im Hintergrunde zeigte, wenn ſie dem Koͤnige gutwillig ihren Sohn ablaſſe. Als aber Alles nichts verfing, verließ er die Alte mit den Worten: Soll mich der Teufel holen, wenn Du alte Here Deinen langen Gottlieb nicht herge⸗ ben mußt einem Koͤnige von Pohlen und Kurfuͤrſten von Sachſen zu trotzen mit ſo einem Luͤmmel Weib! biſt Du naͤrriſch! So ſtuͤrzte der Oberſte zur Thuͤre hinaus, und wollte gleich nach Dresden reiten, um dort