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komiſch⸗trocknen Art, von dem 1 angen Schlin⸗ gel in Lungwitz, ſo, daß dieſe faſt nicht aus dem Lachen kam. Der Koͤnig, welcher der Löwendal ge⸗ genuͤber ſaß, fragte nach der Urſache, und natuͤrlich mußte Rauſendorf die Geſchichte wiederholen. Der Monarch lachte und warf nur ſo das Wort hin: Ob es denn nicht moͤglich ſey, den Menſchen zu erlangen, wenn man ihm ein tuͤch⸗ tiges Handgeld und Loͤhnungzuſchuß böte, der alten Mutter aber einen andern brauchbaren Knecht ſchaffte.—„„Doch— ſetzte der gutmuͤ⸗ thige Monarch hinzu— Gezwungenheit i ſt Gott leid— laß Er das Ding, mein lieber Rauſendorf. Mein Herr Bruder in Berlin wird ja wohl auch ohne den langen Schlingel leben können.“ Rauſendorf aber, dem dieſer Wunſch fuͤr Befehl galt, und welcher uͤberhaupt des feſten Militaͤrglau⸗ bens lebte, daß Soldat werden nun eben kein großes Ungluͤck ſey, machte, ſobald er wieder nach Chemnitz kam, noch einen Verſuch, den Langen in Abtei⸗Lungwitz fuͤr die Lan⸗ gen in Ber lin zu gewinnen und zwar alſo: Unter der Firma eines Spitzenherrn aus Raſchau in der Annaberger Gegend, ritt er ſelbſt nach Lungwitz, kehrte dort, unter einem ſchick⸗ lichen Vorwande, bei der Mutter des, eben ab⸗


