Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1821)
Entstehung
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beide hochfreiherrliche Figuren weiter keine uͤblen Folgen, ſo ließ ſich doch der Baron nicht wieder in den Wagen zu ſteigen bewegen, ſondern befahl, unter gehoͤriger Verwuͤnſchung des Weges und Wetters, dem Bedienten: ein Unterkommen im erſten beſten Hauſe zu ſuchen, und ſtellte ſich in⸗ deß, ſtumm wie ein Fiſch, in Wildſchur und Pelzmuͤtze gehuͤllt, wie ein Knecht Ruprecht, un⸗ ter den heiligen Nepomuk. Die Baronin, klappernd vor Froſt und aͤngſtlich fuͤrchtend jeden Beruͤhrungspunkt zu einer Unterhaltung uͤber die nur zu oft und zu bitter beruͤhrte Urſache dieſes unfalls, nahm indeß aus Langeweile den Hei⸗ ligen in Augenſchein, vor welchem der Poſtillion eben eine Fackel aufpflanzte. Kaum aber hatte ſie ihm in's Antlitz geſchaut, da ſtieß ſie den zaͤhn⸗ klappernden Herrn Gemahl an mit den Worten: Schatz, ein wunderbarer Hei⸗ liger!- 1

Schatz ein wahrer dito drehte ſich um, wie ein Wagen ohne Gelenke, und ſchielte ver⸗ droſſen den gemalten Nepomuk an, riß aber die Flaͤgel der alten Seelenfenſter weit auf, als er den Wiederſchein ſeiner ſelbſt in dem Heiligen zu erkennen meinte. 18 5

Mit einer Lebhaftigkeit, die weit uͤber die

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