Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1821)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

18

te er fort, Arabellen die noͤthigen Vorbereitun⸗ gen zu Aufnahme der Fremden empfehlend.

Daß dieſe Maler Marens gnaͤdige Eltern waren, bedarf nicht der Erinnerung, deſto mehr aber der nachdruͤcklichen Erlaͤuterung, wie ſie in den Zuſtand verſetzt worden waren, Dach und Fach beim Maler Mar ſuchen zu laſſen.

Nachdem ſie, wie bereits bemerkt, gehuͤllt in die duͤſterſte Nacht, und unter Sturm und Schneegeſtoͤber, endlich in die Naͤhe des Dorfs gekommen war, wo, ihnen unbewußt, ihr un⸗ gerathener Sohn hauſete, und dem Baron aus allen Haͤuſern Lichter, gleich Rettungsſternlein entgegen flimmerten, da wuchſen ihm auf einmal Muth und gute Laune, ſo, daß er dem Poſtilli⸗ on befahl, etwas derber zuzufahren.

Allein kaum war damit ein von Ribbenſtoͤ⸗ ßen geſegneter Anfang gemacht, und eben naͤher⸗ te man ſich der Betkapelle, vor welcher, von Laͤmpchen erleuchtet, Maler Maxens Kunſtwerke, der Nepomuk und die Wandelburgis, ſtanden, da fuhr der Poſtillion mit aller Gewalt gegen ei⸗ nen Stein und legte die hohen Rei⸗

ſenden den beiden Heiligen zu Fuͤ⸗ Ben. 1

Hatte nun gleich dieſe unwillkuͤrliche Ehr⸗ furchtsbezeugung, außer Schreck und Aerger, fuͤr