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ihren Kindern Ein Herz und Eine Seele— Drob innig geruͤhrt ließ der Sohn die Bilder des heiligen Napomuk und der heiligen Wan⸗ delburgis malen, lebensgroß, von einem guten Maler, und ſie aufrichten an der Stelle der Landſtraße, da ihm Erhoͤrung ward von den Heiligen— S Dieſe Bilder nun, worauf die Leute im Dorf immer viel gehalten, waren bei einem Alpguß weggeſchwemmt worden in die Inn, und durften doch nicht fehlen, wenn, dem frommen Glauben und alter Sage zu Folge, dem Dorfe nicht fehlen ſollte der Segen. Darum dingete man den Maler Max um ſchweres Geld, wieder herzuſtellen die Bilder der Heiligen.— o Mayx aber, als er die Maͤhr mit den Hei⸗ ligen vernahm, ging an's Werk mit frommem
Herzen, mit frommer Seele und frommem Ge⸗ muͤthe, bei jedem Pinſelſtreich ſeufzend:„Hei⸗
liger Nepomuk! heilige Wandelbur⸗ gisl bitt auch fuͤr mich bei⸗meinen er⸗ zuͤrnten Eltern!“— und legte, faſt un⸗ bewußt, einzig, weil das Herz den Eltern ſchlug, waͤhrend die Hand den Pinſel fuͤhrte, die Zuͤge der erſtern in der Heiligen Antlitz, alſo, daß er am Ende ſelbſt erſtaunté und, mit Thraͤnen
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