Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1821)
Entstehung
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bereute, womit ſie ihren Eheherrn in die Alpen gelaͤutet hatte. In all dieſer Angſt und

Noth aber dankte ſie nur inbruͤnſtig Gott: daß

Haͤnschen, wenn er nun einmal von Rom ſich entfernen wollte, immer beſſer hinaus, nehmlich nach Sizilien, und nicht beſſer herein, nehmlich in die Tyroler Alpen, gegangen war denn, traf hier die vaͤterliche Zornruthe ihr ar⸗ mes Kind, ſo war es um Suͤhne und Heimho⸗ lung geſchehen..... tt Und doch guͤtiger Himmel! ſchwebte jene Zornruthe dem armen Kinde bereits ſo na⸗ he, daß ſie es in wenig Minuten erreichen konn⸗ te, denn eben rollte der Wagen dem Doͤrfchen zu, wo der verlorne Sohn hauſete mit Weib und Kind. Sc. Me n. Bisher hatte man noch immer bei guter Tageszeit die Quartiere zu erreichen gewußt, denn die Nacht, keines Menſchen Freundin, war am allerwenigſten die des Barons, der ſie daheim ſchon fuͤrchtete, geſchweige denn in den ſchauerlichen Alpen, und doch mußte ſie ihn hier, noch dazu gerade am Weihnachts⸗Abend, auf offener Straße, in dem fuͤrchterlichſten Wege uͤberfallen; und zwar eine Nacht, finſter und ſtuͤrmiſch und voll Schneegeſtoͤber, wie nur je eine zwiſchen dem h. Chriſtabend und dem