Stammbaum fortzupflanzen und ihrem einſamen Schloſſe, durch ſeine Vermaͤhlung mit einer ebenbuͤrtigen Iungfrau, wieder Glanz und Le
ben zu geben. Allein gerade dies war es, was
den Baron fern hielt und dieſes Fernbleiben wußte er auch durch unendliche Liebe fuͤr die Kunſt, die er daheim ſchon mit Erfolg uͤbte,
ſo hinreichend zu bemaͤnteln, daß der Urlaub
immer von einer Zeit zur andern verlaͤngert ward. Hielt es ja bisweilen gar zu ſchwer, die aͤlterliche Sehnſucht nach dem geliebten Sohne zu beſchwichtigen, ſo durfte dieſer nur eine heilige Familie, eine Magdalena oder des etwas, von ihm ſelbſt gemalt, ſenden und— in der Bewunderung ſeiner Talente ging unter des Vaters Zorn, der Mutter Flehn.
Acht lange Jahre waren 6 dem Baron verfloſſen, wie acht kurze Stunden; da brach es
endlich mit Gewalt herein das langer gefuͤrchtete
Wetter.
niger Zeit in Rom ſich aufhielt, und dem Sohne weniger anhing, als den Aeltern, hatte letztern gehoͤrig Aufſchluß gegeben uͤber des lie⸗ ben Sohnes unendliche Anhaͤnglichkeit fur Kunſt
und Italien, und ſo empfing denn dieſer einſt,
ſtatt hundert Louisd'or, um die er gebeten, tau⸗
ſ
Ein Wammee ſeines Hauſes, der ſeit ei⸗
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