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Bie Freude nur— die Freude ſoll jetzt walten!—
Sie ſey uns ein erquickendes Gebot!
Sie ſtimme uns zu Lob“ und Dank,
und zu dem alten Hochgeſang:
Nun danket Alle Gott
Dieſen ſtimme ich nun, als Haus⸗Kantor, gemuͤthlich an— der Familien⸗Chor faͤllt ein. Singend— das Muͤtzchen unter dem einen, mei⸗ ne Hausehre am andern Arme, die Haͤnde ge⸗ faltet, die Augen jen Himmel— gehen wir ſelbander nach demſelben Kaͤmmerlein, wohin wir— ach! mit ganz andern Wuͤnſchen, Er⸗ wartungen und Hoffnungen— vor einem hal⸗ ben Jahrhundert zum erſten Mal gingen. Die Familie folgt, und ſo fuͤhrt denn des Hauſes Regent, der Jubel⸗Braͤutigam, heim die Jubel⸗Braut, ohne Fackeltanz und oh⸗ ne Nervenſturm— aber betend und ſingend— So ſchließt ſich der frohe Tag— und ſo— nur ſo wird nicht zum goldenen Sarg,⸗ nagel das goldene Jubelfeſt.
Das Volkslied.
Es war in einer der ſchoͤnſten Mondnaͤchte C 2


