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wie der ſuͤdliche Himmel ſie nur geben, der pro⸗ denzaliſche Dichter ſie nur ſchildern kann, als ich mit Auguſten das einſame Thal durchwan⸗ derte. Auf der ſteinernen Bachbruͤcke ruhten wir— um und uͤber uns das heilige Rauſchen der Ulmen, Platanen und Eſchen, unter uns das Plaͤtſchern der mondbeglaͤnzten Wellen, ringsum feierliche Stille im naͤchtlichen Tempel der Natur. Auguſte, die blauen Augen gegen
den Abendſtern gewendet, ſang: Dir Vater
der Natur, u. ſ. w.
Ich fiel mit ein— doch uͤber zwei Verſe hielt ich's nicht aus— Thraͤnen erſtickten die Stimme; aber ach! es waren nicht Thraͤnen der Liebe allein— es waren Thraͤnen der Andacht und Liebe, die reinſten, die ſchoͤn⸗ ſten, welche das Auge weinen kann. Jenes unendliche Sehnen nach einem Etwas, wofuͤr keine Sprache ein Wort hat, jetzt ergriff es mich ſo, daß ich es auszuſprechen ſtrebte und doch nicht vermochte das heilige Verhaͤltniß zwiſchen Liebe und Natur— daß ich ſie zu ſehen meinte, die Leiter der Weſen, welche durch den unendlichen Raum auf⸗ und abwaͤrts fuͤhrt.
Auguſte, bemerkend meine Stimmung, ſang nur deſto ſchoͤner, und ſchloß mit den Worten: s iſt doch ein herrliches Lied. 1
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