Habe ich ſo mich geſtaͤrkt durch Gebet, dann ſoll die Phantaſie vor mir aufthun das gro⸗ ße Bilderbuch der verklungenen Stun⸗ den. Darin will ich blaͤttern mit Freuden und Wohlgefallen, denn nicht blos die heiteren Stillleben und Blumenſtuͤcke, die lieblichen Fa⸗ milien⸗Gruppen und Landſchaften, die freundli⸗ chen Fruͤhlings⸗ und Sommer⸗Gemaͤhlde, die friedlichen Mondſchein⸗Parthieen und Waſſer⸗ fahrten— nein, auch Bataillen- und Belage⸗ rungs⸗ und Herbſt⸗ und Winter⸗ und Nacht⸗ und Sturm⸗Stuͤcke ſollen mich erquicken und anziehen, weil ſie— durch Gottes Huͤlfe— voll⸗ endet ſind und nun, belehrend und erinnernd, ruhig da haͤngen in der Bilder⸗Gallerie des Le⸗ bens.——
Gleicherweiſe— deß bin ich feſt uͤberzeugt— wird auch beten und bildern meine Hausehre, und wenn wir uns endlich dabey angekleidet ha⸗ ben, dann will ich— iſt mild und rein die
Luft, in der Gartenlaube, iſt's aber ſtuͤrmiſch und kalt, im Zimmer— mit meiner Hausehre empfangen ſeyn zum Fruͤhſtuͤck von Kindern und Enkeln, ohne Sang und Klang, ohne Blu⸗ men und Deklamation.— Vater und Mut⸗ ter, Großvater und Großmutter,— Kuß und Haͤndedruck— damit gut— was dar⸗


