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heute zum ſtuͤrmiſchen Meer geworden, die Wo⸗ gen der Ueberraſchung und Freude, der Nuͤh⸗ rung und Dankbarkeit, der Anſtrengung und Gezwungenheit— ſie wollen durchaus ſich nicht legen. Der arme gefeierte Greis ſchlaͤft in die⸗ ſer Nacht faſt gar nicht, in der zweiten und dritten nur wenig, ja er verwindet binnen acht Tagen kaum die ihm angethane Ehre-
Auf große Anſtrengung folgt große Erſchoͤp⸗ fung, wenn ſchon bei jungen, wie viel mehr bei alten Nerven— Der Jubel⸗Senior, bisher ſo munter und friſch, faͤngt an zu kraͤn⸗ keln und— kraͤnkelt fort bis zur baldigen Ge⸗ neſung— im Grabe. 3
So— die Erfahrung lehrt es— ſo ver⸗ haͤlt es ſich mit den meiſten Jubel⸗Senio⸗ ren. Vermoͤge ihrer Jahre ſchon ſtehend auf der Schwelle des Lebens, werden ſie nicht ſelten durch ihr Jubelfeſt mit Gewalt gleichſam hin⸗ aus gedraͤngt; denn nur Wenige ſind mit einem Koͤrper begabt, an welchem Freudenſturm und Ruͤhrungswogen weder Macht noch Gewalt ha⸗ ben. Belobungs⸗Dekrete und Verdienſt⸗Me⸗ daillen, Blumenkraͤnze und Gedichte, in der Regel nur gefertigt und uͤberreicht, um in kur⸗ zer Zeit ſchon beigelegt zu werden im Familien⸗ Archive— ſind daher fuͤr die meiſten golde⸗


