Allein die junge Welt will doch entſchaͤdigt ſeyn dafuͤr, daß ſie mit der alten ſang, trank und weinte— ihr gilt eigentlich der Tanz, der Jubel⸗Papa giebt nur die Firma dazu.
Doch eben deßhalb muß er auch bei dem erſten Violienſtrich der Erſte auf den Beinen ſeyn.— Eine prominirende Polonoiſe, eine ſchleifende Menuett— was daruͤber iſt, iſt na⸗ tuͤrlich fuͤr ihn vom Uebel. Alllein ſelbſt dieſe, wahrſcheinlich von Alten fuͤr Alte erfunden, ſind doch immer noch erſchuͤtternd und ermattend genug fuͤr ſchlotternde Beine und ein erſchuͤtter⸗ tes Herz, voll des beklemmenden Glaubens: alle Welt ſehe nur auf ihn, rezenſire nur ihn, den jubilirenden Vortaͤn⸗ zer.—
Mit einem geheimen: Consummatum est, zieht er ſich endlich zuruͤck auf den laͤngſt er⸗ ſehnten Lehnſtuhl, und bald auch aus dem Ge⸗ tuͤmmel ins erquickende Bette, indeß die juͤn⸗ gere Welt ſein Jubelfeſt vollends durchtanzt und durchſpringt.— Inbruͤnſtig dankend dem himm⸗ liſchen Geber dieſes feſtlichen Tages, will er nun das muͤde, mattgeweinte Auge ſchließen; aber Alles iſt zu bewegt, zu unruhig in ihm: Bilder der Vergangenheit ſchweben ſeiner Phan⸗ taſite voruͤber, des alten Lebens ſtiller See iſt


