Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1821)
Entstehung
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darauf nachſtehendes Gedicht, welches jedoch ſonder Zweifel, nicht gleich nach dem Wunder:

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ſchlafe, gefertigt ward:

O Wunderſchlaf! auf ſchmalen Gipfeln raſten, Was mag denn dieſes wohl für eine Ruhe ſeyn? Sich da der Sorg' und Müh' bemüht ſeyn zu entlaſten, Wo die Gefährlichkeit uns drohet Quaal und Pein Des Todes Bild, der Schlaf, ſoll dich allhier ergötzen⸗ So Schmerzen, ja der Tod, dir ſelbſt zur Seiten ſtehn, Doch weil du deinen Dienſt nicht böslich aus wilt ſetzen, Schaut man zu deinem Dienſt um dich die Engel gehn.

Am Neujahrstage 1676, welcher zugleich des Pagen Geburtstag war, erhielt ervon K

einem leichtfertigen Anonymo ein Wiegenlied im Namen des Koͤnigſteins, worin beſonders auf die Urſache ſeines Felſen⸗ ſchlummers, aufs Weinglas nehmlich, recht handfeſt angeſpielt war. Ein aͤhnliches ſchickte man ihm auch zu ſeiner Vermaͤhlung mit Jung⸗ frau Sophie Jentzſch, einer Kaufmannstoch⸗ ter in Dresden.

Aus letztgenanntem Gedichte, welches groͤß⸗ tentheils nicht öffentlich mittheilbar iſt, mag nur ein Vers hier ſtehen:

Der Herr von Grunau, der, vom Weingott warm. Sich einſtens warf in meinen Felſenarm, 5 Der wirft ſich heut', charmirt von Amors Triebe, 9 1 3