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Ende kaum ein Bruchtheil Tröpfchen auf eine Zunge kommen duͤrfte.—
Da ich aber doch unmoͤglich guten Wein, wie ſauer Bier, zu wiederholten malen aus⸗ bieten kann, ſo will ich lieber die verheiſene Addreſſe hier, als in einem Archive niederlegen, des feſten Glaubens, daß ſie einſt doch wohl ihren Benutzer finden werde.
Das fragliche Glas Wein ſteht naͤm⸗ lich— auf der beruͤhmten Bergfeſte Koͤ⸗ nigſtein.—
Im dritten Jahre des dreiſigjaͤhrigen Krie⸗ ges— 1621— iſt es eingeſchenkt wor⸗ den und wuͤrde alſo der edle Rebenſaft— waͤ⸗ re er auch gleich vom Stocke ins Glas ge⸗ wachſen— doch nun 200 Jahre alt ſeyn— iſt aber auf jeden Fall weit aͤlter, viel⸗
leicht 300 und mehr Jahre, denn als er ein⸗
geſchenkt werden ſollte, ward dazu der aͤlteſte Rheinwein erfordert, welcher in der Kellerei des Kurfuͤrſten von Sachſen aufzutreiben war.
Das vielgenannte Glas Wein kann aber weder umgeſtoßen werden, noch ſich ver⸗ riechen, weil es— in dem Grundſteine der Magdalenenburg, alſo unter der, in letzterer befindlichen großen Kellerei mit dem be⸗ kannten großen Weinfaſſe ſteht.


