Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1821)
Entstehung
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geneſſen; natuͤrlich lieber fuͤr mich behalten, 4 als oͤffentlich ausbieten.

2 Es ſoll mich alſo recht herzlich freuen, wenn 5 Dieſem oder Jenem ein Gefallen mit gegen⸗ waͤrtiger Anzeige geſchieht noch mehr aber, wenn ſo manchem Weinfreunde das Waſſer da⸗ bei im Munde zuſammenlaͤuft.

Wein⸗Addreſſe.

Kaum hatte ich das ebenbemerkte Glas al⸗ ten Rheinweins ausgeboten, da ließ ich auch meine Vorhausthuͤre mit einem neuen ſtarken

Klingeldrathe verſehen, und zwar in der ſehr natuͤrlichen Vorausſetzung, daß der Frager kein Ende ſeyn werde denn, wer trinkt nicht gern ein gutes Glas Wein zumal gratis, und vom Rhein.8

Allein ich habe mir ohne Noth Unkoſten ge⸗ macht. Keine menſchliche Seele hat die Ad⸗

dreſſe verlangt; ſonder Zweifel, weil Jeder, der

gern mit dem alten Wein ſeinen jungen Gaumen geletzt oder ſeinen alten Magen

4 geſtaͤrkt haͤtte, in der Meinung ſtand, daß Jeder kommen und fragen und alſo das Glas Wein der Liebhaber ſo viel finden wuͤrde, daß am

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