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ſeinem Geſichtskreis gelegen hatte, obgleich er Alles ſcharf und klar zu erfaſſen geglaubt— daß er ſich außer Stand fühlte, eine Frage zu ſtellen. Sie ſaßen ſich ſtumm gegenüber und ſahen einander an — Maggie mit ſo lebenvollen Augen in dem er⸗ ſchöpften, bekümmerten Antlitz, er bleich im Gefühl der Demüthigung und einer gewiſſen ehrfurchtsvollen Scheu. Seine Gedanken waren thätig, obſchon ſeine Lippen ſchwiegen; er konnte zwar nicht fragen, er⸗ rieth aber gleichwohl eine Geſchichte von faſt über⸗ menſchlicher, unter göttlichem Schutz ſtehender An⸗ ſtrengung. Endlich ward es wie Nebel vor ſeinen blaugrauen Augen, und die Lippen fanden ein Wort, das ſie auszuſprechen vermochten— das alte kind⸗ liche„Magſie!“
Maggie konnte nur antworten durch ein langes, tiefes Schluchzen, die Kundgebung jener geheim⸗ nißvollen, wunderbaren Wonne, die nicht ohne Schmerz iſt.
Und als ſie zu ſprechen vermochte, ſagte ſie:
„Wir wollen zu Lucie gehen, Tom. Wir wollen ſehen, ob ſie in Sicherheit iſt, und dann können wir den Uebrigen Beiſtand leiſten.“
Tom ruderte mit unermüdeter Kraft, die weit größeren Erfolg hatte, als die der armen Maggie. Das Boot gelangte wieder in die Strömung des Fluſſes, und ſie hofften, bald Tofton zu erreichen. Von einer der Werften hatte ſich einiges Balken⸗ werk abgelöst, und mächtige Trümmer kamen ein⸗ hergetrieben. Die Sonne ging eben auf, und der weite Raum einer öden Waſſerfläche dehnte ſich in fürchterlicher Klarheit um ſie aus— mit ſchrecklicher


