Teil eines Werkes 
3. Bd. (1861)
Entstehung
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es loszumachen und eines Ruders ſich zu bemäch⸗ tigen, ließ Bob nicht bemerken, daß Maggie ſich in einer gefährlichen Lage befand. Der Menſch iſt nicht geneigt, für den furchtloſen Genoſſen ſeiner Gefahr zu fürchten, und Bobs Geiſt war zu ſehr in An⸗ ſpruch genommen von dem, was ſich für die Sicher⸗ heit der hilfloſen Weſen im Hauſe thun ließ. War

doch Maggie zuerſt aufgeweſen, hatte ihn geweck

und beim Handeln die erſten Schritte gethan; daraus erwuchs denn für Bob der unbeſtimmte Eindruck, ſie werde ihm beſchützen helfen, nicht aber ſelbſt des Schutzes bedürfen. Auch ſie hatte ein Ruder aufgegriffen und das Boot vom Hauſe abgeſcho⸗ ben, um es aus dem Bereich des Fenſterrahmens zu bringen.

Das Waſſer ſteigt ſo ſchnell, ſagte Bob,daß es bald die oberen Stuben erreichen wird; das Haus iſt ſo nieder. Wenn's angeht, habe ich gute Luſt, Priſſy, das Kind und die Mutter in's Boot zu ſchaffen und mich dem Waſſer anzuvertrauen, denn das alte Haus bietet nicht viel Sicherheit. Und wenn ich das Boot gehen laſſe.... aber Sie, rief er, plötzlich das Licht ſeiner Laterne auf Maggie fallen laſſend, die, das Ruder in der Hand, mit ſtrömendem Haar im Regen daſtand.

Maggie hatte keine Zeit, zu antworten, denn eine neue Strömung der Fluth trieb ſie an der Häuſerreihe hin und führte beide Boote mit einer Kraft, welche die entgegengeſetzte des Fluſſes weit überbot, in's weite Waſſer hinaus.

In den erſten Augenblicken fühlte Maggie nichts, dachte an nichts, als daß ſie raſch einem Leben ent⸗