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Bäschen, und er erſchreckte mich oft durch ſeine Reden, wenn er zornig war. Papa erzählte mir, es habe am Tag vor ſeinem Tod zwiſchen ihm und Mr. Wakem eine ſchreckliche Scene gegeben, die aber ver⸗ tuſcht worden ſei. Ich befand mich zu jener Zeit in London. Papa ſagt mir, der Onkel habe in vieler Beziehung gar verkehrte Anſichten gehabt, und ſeine Stimmung ſei in den letzten Jahren ſeines Lebens ſehr verbittert geweſen. Tom und Maggie werden ſich freilich an dieſe Dinge nicht gern erinnern laſſen; ſie haben ohnehin ſo viele Kämpfe durchzumachen gehabt. Maggie war vor ſechs Jahren mit mir auf der Schule, wurde aber, als das Unglück in dem Haus ihres Vaters einkehrte, plötzlich heimberufen und hat ſeitdem wohl nicht viele heitere Stunden gehabt. Seit des Onkels Tod iſt ſie in einer ſehr untergeordneten Stellung thätig geweſen; denn ſie wollte unabhängig ſein und nicht bei Tante Pullet bleiben. Damals konnte ich auch nicht wünſchen, daß ſie zu mir ziehe, denn meine liebe Mutter war ſehr krank, und es gab keine frohen Tage im Haus. Darum habe ich ſie jetzt zu mir eingeladen, um es ihr auf lange Zeit recht angenehm zu machen.“
„Sehr ſchön und edel von Ihnen,“ ſagte Stephen, ſie mit einem huldigenden Lächeln betrachtend,„um ſo mehr, wenn ſie mit der Unterhaltungsgabe ihrer Mutter geſegnet iſt.“
„Die arme Tante! Es iſt ſehr boshaft von Ihnen, daß Sie ſich über ſie luſtig machen. Sie hält das Haus in ſchönſter Ordnung— weit beſſer, als es eine Fremde thun würde— und iſt mir während der Krankheit der Mamma ſehr zum Troſt geworden.“


