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„O nein, durchaus nicht,“ verſetzte Lucie mit einem kleinen Anflug von Aerger.„Ich freue mich darüber, und dies iſt natürlich kein Grund, warum auch Sie ſich freuen ſollten. Es gibt kein Mädchen in der Welt, das mir ſo lieb wäre, wie mein Bäs⸗ chen Maggie.“
„Und wenn ſie kömmt, werdet ihr natürlich un⸗ zertrennlich ſein. Es gibt dann vorausſichtlich keine Möglichkeit mehr zu einem Tôte-h-tête mit Ihnen, es ſei denn, daß Sie für ſie einen Verehrer finden, der gelegentlich auch ſie in Anſpruch nimmt. Sollte ihr Philipp zuwider ſein? Ich denke, dies wäre ein Ausweg.“
„Es beſteht eine Familienfeindſchaft mit Philipps Vater. Es ſind, glaube ich, ſehr unangenehme Auf⸗ tritte vorgefallen. Um was es ſich eigentlich han⸗ delt, verſtehe ich nicht, oder weiß es nicht recht. Mein Onkel Tulliver war unglücklich und verlor ſein ganzes Vermögen; wie ich höre, glaubte er, daß Mr. Wakem Schuld daran geweſen ſei. Mr. Wakem kaufte die Dorlcotemühle, meines Onkels früheres Eigenthum, auf dem er erzogen worden war. Sie müſſen ſich wohl noch des Mr. Tulliver erinnern?“
„Nein,“ verſetzte Stephen mit etwas hochmüthiger Gleichgiltigkeit.„Des Namens erinnere ich mich zwar, und ich habe den Mann veelleicht auch geſehen, aber ohne zu wiſſen, wer er iſt. Es geht mir ſo faſt mit der Hälfte der Geſichter aus der Umgegend, denen man begegnet.“
„Er war ein hitzköpfiger Mann. Ich erinnere mich ſeiner noch aus meiner früheſten Jugend; ich beſuchte hin und wieder meinen Vetter und mein


