Teil eines Werkes 
3. Bd. (1861)
Entstehung
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5 und⸗ ich weiß wohl, daß Sie mich für albern alten.

Ich halte Sie für ganz und gar bezaubernd.

Und meine Einfalt iſt ein Theil dieſes Zaubers?

Ich habe dies nicht geſagt.

Aber ich weiß, Sie haben Ihre Freude daran, wenn Frauenzimmer etwas abgeſchmackt ſind. Phi⸗ lipp Wakem hat Sie verrathen; er ſagte mir's eines Tages, als Sie nicht hier waren.

Oh, ich weiß, Philipp iſt voll Feuer über dieſen Punkt und macht ihn ganz zu einer perſönlichen Angelegenheit. Ich denke, er muß verliebt ſein in irgend eine unbekannte Dame in eine hehre Bea⸗ trice, die er auf ſeinen Reiſen getroffen hat.

Beiläufig, verſetzte Lucy, in ihrer Arbeit inne haltend,es iſt mir eben eingefallen, ob wohl meine Muhme Maggie Philipp eben ſo wenig wird ſehen wollen, wie ihr Bruder. Tom betritt, wenn er Kunde davon hat, nie ein Zimmer, in dem Philipp ſich befindet. Vielleicht hält es Maggie ebenſo, und dann werden wir unſere Trios nicht mehr ſingen können. Was ſagen Sie dazu?

Wie, ſoll Ihre Muhme bei Ihnen bleiben? entgegnete Stephen im Tone leichten Aergers.

Ja, dies war meine Neuigkeit, die Sie vergeſſen haben. Das arme Ding iſt im Begriff, ihre Stelle aufzugeben, in der ſie faſt zwei Jahre ſeit dem Tod ihres Vaters geweilt hat, und wird ſich ein Paar Monate, hoffentlich auch noch länger, bei mir aufhalten. 3

Wird von mir erwartet, daß ich mich über dieſe Neuigkeit freuen ſoll?