Teil eines Werkes 
3. Bd. (1861)
Entstehung
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aufrecht und benehmen Sie ſich anſtändig, ſo will ich Ihnen etwas Neues mittheilen.

Das wäre? entgegnete Stephen, indem er ſich zurückwarf und den rechten Arm über die Stuhllehne niederhängen ließ. Er hätte ſo einem Maler ſitzen können, der in ihm einen ziemlich anſehnlichen jungen Mann von fünſundzwanzig mit einer viereckigen Stirne, aufrecht ſtehendem Haar, das nach Art eines dichten Getreidewuchſes am oberen Ende ſich leicht einbog, und einem halb feurigen, halb ſarkaſtiſchen Blick unter den gut markirten horizontalen Brauen dargeſtellt haben würde.Iſt ſie von großer Wich⸗ tigkeit?

Ja von ſehr großer. Rathen Sie!

Sie ſind im Begriff, Minny auf andere Koſt zu ſetzen und ihm täglich drei in einem Deſſertlöffel voll Rahm eingeweichte Rataſias zu geben.

Ganz falſch.

So hat wohl Dr. Kenn gegen die Steiflein⸗ wand gepredigt und ihr Damen habt ihm eine ſchriftliche Vorſtellung zugehen laſſen, des Inhalts: Dieß iſt eine harte Lehre; wer kann ſie tragen?

Pfui! entgegnete Lucy, ihrem kleinen Mund einen ernſten Ausdruck gebend.Es iſt ſehr unge⸗ ſchick von Ihnen, daß Sie meine Neuigkeit nicht errathen, denn ſie betrifft einen Gegenſtand, über den ich erſt kürzlich mit Ihnen geſprochen habe.

Aber Sie haben kürzlich üͤber ſo viele Dinge mit mir geſprochen. Verlangt Ihre weibliche Ty⸗ rannei, ich ſolle Das, was Sie im Kopf haben, augenblicklich an der Eigenſchaft erkennen, daß es unter die vielen gehört?