Teil eines Werkes 
3. Bd. (1861)
Entstehung
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hinter ſteckt, die es an einem großköpfigen, lang⸗ gliederigen jungen Mann als eine äußerſt würdige Unterhaltung erſcheinen läßt, denn es kann ihm nicht entgehen, daß Lucy die Scheere braucht; ſie muß daher, mag ſie wollen oder nicht, ihre Locken zurück⸗ ſchütteln, ihre ſanften nußbraunen Augen erheben, auf das Geſicht, das ſich in gleicher Höhe mit ihrem Knie befindet, ſcherzhaft niederlächeln und, während ſie die kleine, blaßroſenfarbige Hand ausſtreckt, ſprechen:

Ich bitte, meine Scheere, wenn Sie ſich das große Vergnügen verſagen können, meinen armen Minny zu plagen.

Die thörichte Scheere iſt, wie es ſcheint, zu weit über die Knöchel zurückgeglitten, und Hercules ſtreckt hoffnungslos ſeine in der Falle befindlichen Fin⸗ ger aus.

Die nichtswürdige Scheere! Die ovalen Halb⸗ ringe ſind verſchoben. Haben Sie die Güte, ſie loszumachen.

Das können Sie ja mit Ihrer anderen Hand thun, verſetzt Miß Lucy ſchelmiſch.

Oh, es iſt meine linke, mit der ich nichts aus⸗ richten kann.

Lucy lacht, und die Scheere folgt dem Verſuch mit den feinen Fingerſpitzen, der natürlich Mr. Ste⸗ phen zu einem Da capo Luſt macht. Er lauert daher nur auf den Moment ſeiner Befreiung, um ſich auf's neue der Scheexe zu bemächtigen.

Nein, nein, ſagte Lucy, das Werkzeug in ihren Gürtel ſteckend;Sie kriegen meine Scheere nicht wieder, denn Sie haben ſie ohnehin ſchon verſprengt. Laſſen Sie doch den Minny in Ruhe. Setzen Sie ſich