Teil eines Werkes 
Bd. 9Die Clubisten in Mainz : ein Roman in drei Theilen : Th. 3 (1857)
Entstehung
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dem Glück und der Zufriedenheit unſerer geliebten Un⸗

terthanen noch ferner zu widmen.

Aber, meine ſüße Fides, erinnerte Franz Karl mit ſchalkhafter Wichtigkeit, wäre es nicht Schade für die ſchönen Worte, wenn ſie keine Wahrheit wären? Sag', wie machen wir ſie wahr?

Ich weiß es, mein Herzens⸗Franz Karly] erwiderte ſtie. Wenn du mein Kurfürſt biſt, ſind ſie wahr!

Wenn ich aber ein richtiger Kurfürſt ſein ſoll, wen⸗ dete er ein, ſo muß ich auch küren, und ich erküre dich zu meiner Kaiſerin: ſo ſind ſie doppelt wahr!

Sie ſind wahr, die ſchönen Worte ſind wahr! riefen Beide jubelnd und in die Hände klatſchend.

Eben trat Frau Hildegard ein, ſchmunzelnd über die duftenden Feldhühner, die ſie gebraten auf den Tiſch ſetzte.

Unſer Erbtruchſeß! lachte Franz Karl, und blinzelte auf die Mutter. Fides lachte mit, und die geſchäftige Frau ſchalt freundlich:

Seid ihr nicht Kinder! Da ſetzt euch lieber her, und ſtopft euch die Mäuler!

Kinder? Ja, theure Mutter, rief mit Wärme Franz Karl, indem er die gute Frau umarmte, aber auch Zauberer! Eben haben wir herrliche Blüthen, unver⸗ gängliche Früchte für uns aus vertrockneten Reiſern des Hofgartens hervorgelockt!