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Auge behalten, und es war ihm mit Sömmering, der des abweſenden Freundes Sachen packen ließ, gelungen, wiederholte Anfälle des Pöbels, die doch nur einer Plün⸗ derung gelten konnten, abzuwehren. Endlich fand er einen preußiſchen Poſten vor dem Haus aufgeſtellt, und erfuhr, daß der Prinz Louis von Preußen in Anerkennung der gelehrten Verdienſte Forſter's dieſe Schutzwacht befohlen habe. Der lebhafte Sömmering pries mit rührendem Stolz auf den unglücklichen Freund dieſe fürſtliche Groß⸗ ſinnigkeit, und verſprach ſich von ſolcher Gunſt eine voll⸗ ſtändige Amneſtie für den Verbannten. Nun hatte der Baron keine Entſchuldigung mehr, den ängſtlichen Beſuch bei ſeiner Mutter länger hinauszuſchie⸗ ben. Auch flößte ihm der Anblick des Stroms, als er über die Brücke ritt, Muth und Entſchloſſenheit ein. Nach längerer Abweſenheit athmete er hier mit der erquicklichen Luft die heiterſten Erinnerungen, und faßte mit einem Blick ins Rheingau hinab die belebendſten Ausſichten in ſeine Zukunft. In dieſer Stimmung ließ er ſich auch den öden Anblick verwüſteter Felder und Gärten, Alleen und Rebenhügel um Caſtel nicht anfechten. Innerhalb der Feſtungswerke fand er Alles, wie es die Franzoſen bei der Nachricht von der Uebergabe ſtehenden Fußes verlaſſen hatten, und kaum war zum Durchkommen der Verhau geöffnet, zu welchem die Belagerten alle Obſtbäume der fruchtbaren Umgebung ſchonungslos niedergehauen, und zu einem letzten Bollwerk mit Kronen und Aeſten ineinan⸗ dergeſchoben hatten. Als nach etlichen Tagen der Baron nach Mainz zu⸗ rückkehrte, taumelte die Stadt noch in einem unendlichen


