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ſündigten, vielleicht auch, weil ſie doch heut keine Bündel mitnehmen konnten. Die Clubiſten verhöhnten das unru⸗ hige, hin und wieder rennende, trotzend verzagte Völk⸗ chen mit dem Zuruf:„Die Kinder Israel ziehen aus! Aber es iſt eine ſchlechte Speculation, ihr ſeid noch bei keinem Geſchäft ſo leer ausgegangen“, u. dgl.— Eine andere Pilgerſchaft beſtand aus Geiſtlichen der verſchiedenen Orden. Wie rührend war die edle Haltung, die Ruhe und Würde, womit dieſe treuen Prieſter des alten Mainz und ihres alten Eides den Dom und Sitz ihres Erzbi⸗ ſchofs verließen! Eifrige Bürger waren in die Kirchen geeilt, und zogen alle Glocken. Aber noch höhere Feier⸗ lichkeiten miſchten ſich darein. Es war Nachmittag; ein Frühgewitter zog von der Bergſtraße herüber, und der ſchwarze Himmel, aus dem es donnerte, breitete ſich bis über Hochheim herauf; die Sonne fiel hinein und ſprengte von jenſeit Caſtels nach Weißenau, über Strom und Brücke hin, einen Regenbogen. Die Geiſtlichen gingen paarweiſe, theils vor, theils hinter einem Seſſel, in wel⸗ chem, von vier jungen Benedictinern getragen, der ehr⸗ würdige Abt Iſaachy ruhte. Er war im Sterben begrif⸗ fen, verlangte aber mit ſeinen auswandernden Söhnen zu ziehen. Ueber die Lehne des Seſſels zitterte ſeine ſegnende Hand gegen die Menge, die den Zug betend und weinend umdrängten. Auf der Mitte der Brücke machte der Zug plötzlich Halt, und das Tragbett ſenkte ſich auf die Boh⸗ len. Alles kniete nieder bis auf einen jungen Geiſtlichen, der des Sterbenden Hände unterſtützte, indem ſie ſich zum letzten Gebet falteten. Es läutete vom Dom und donnerte aus Oſten, und während der junge Geiſtliche die gefalteten


