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chen Vorzüge einiger rechtſchaffenen und aufgeklärten Män⸗ ner, die den Kern der Geſellſchaft bilden: ſo bleibt eine ungleichartige Maſſe zurück, die mit allen Gebrechen ihrer übereilten Entſtehung behaftet iſt, und den ekeln Sinn des gebildeten und geſitteten Menſchen auf keine Weiſe befrie⸗ digt. Mehrere geſchickte Rechtsgelehrte, deren Unparteilich⸗ keit ſie mit der Ungnade und Verfolgung des Regenten beehrt hatte, einige angeſehene Kaufleute und ehrbare Bürger von allgemein anerkannter Redlichkeit, einige Pro⸗ feſſoren der vom Kurfürſten mit Einkünften begabten, aber auch von ihm ſelbſt großentheils wieder darum be⸗ vortheilten Univerſität, endlich auch verſchiedene hellden⸗ kende, tugendhafte, zu echten Lehrern der Menſchen um⸗ geſchaffene Prieſter ſtehen auf dem Verzeichniß der Volks⸗ freunde, und würden einer jeden Geſellſchaft durch ihren Beitritt Ehre bringen. Allein, einen Schwarm von ro⸗ hen Studenten, und andern zum Theil noch unbärtigen jungen Leuten nebſt mehreren durch ihre Sittlichkeit nicht vortheilhaft bekannten Perſonen hat man, theils um die Zahl der Mitglieder ſchnell zu verſtärken, theils um dem Grundſatze der Gleichheit ſein volles Recht zu laſſen, ohne Prüfung und Auswahl aufgenommen.
Böhmer hatte mit zuckenden Mienen und Geberden zugehört und erwiderte mit den tollſten Uebertreibungen und mit abgeſchmackten Phraſen. Und da er Forſtern nur mißächtlich dazu lächeln ſah, ward er immer heftiger, bis er von dem ungeduldigen Freunde zur Mäßigung er⸗ mahnt, nicht ohne bösgemeinte Drohungen fortrannte. Frau Böhmer folgte ihm aber nicht, ſondern lachte von
Herzen, und gab zu ihres Mannes Phantaſtereien treffende Koenig, Clubiſten in Mainz. III. 4


