mit bitterm Lachen. Geben Sie Acht, der Kurfürſt emigrirt, flieht!
Was denken Sie, Forſter! rief der Baron tadelnd, und zog den Freund, als ob er ihn ſeines Irrthums be⸗ ſchämen wollte, am Arme noch tiefer in den Hof mit ſich fort. 1
Eben ward der große Reiſewagen des Fürſten herbei⸗ gezogen, und einige Hofdiener fielen mit großen Küchen⸗ meſſern darüber her, das fürſtliche Wappen an beiden Schlägen wegzukratzen.— Was geht denn vor, Ropiquet? fragte der Baron den vertrauten Kammerdiener, der eben allerlei Päckchen in den Wagen trug.
Wir reiſen ab, Herr Baron,— um elf Uhr. Ent⸗ ſchuldigen Euere Gnaden—!
Und mit heiſerer Stimme rechts und links comman⸗ dirend rief er: 3
Schmalenberger! Iſt der Küchenwagen fertig? Ihr nehmt nur Lambinet noch mit. Macht fort! Ihr müßt voraus.——— Meiihiinger! iſt der Landjägermeiſter gerufen?——— Hört Ihr nicht, Weipert, daß drin⸗ nen der Hofmarſchall nach Euch ruft? Donnerwetter! Ohren auf! Die Augen auf! Die Beine untern Arm genommen! Das ſag' ich Euch! Oder der Teufel ſoll euch die Kerze halten!— Wo geht's denn hin? fragte ein Lakai, beſchäftigt ſich in die Livree zu werfen.
Wohin? wiederholte Ropiquet verächtlich. Welche Frage für den Lakai Hillerich! Auf den Kutſchenbock geht's, Herr Hillerich!
Forſter nahm den verſtummten jungen Freund mit ſich fort.— Eben fuhren kleine Karren mit eiſernen


