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ſie hing an ſeinem Munde, als ob ſie des Scheidenden Seele in ſich hineinziehen und behalten müſſe.
Franz Karl eilte nach dem Rhein. Ueberall rannten die Menſchen ängſtlich fragend hin und zurück. Niemand wußte etwas Beſtimmtes, aber Jedermann hatte die über⸗ triebenſten Befürchtniſſe. Die Lärmtrommeln wirbelten durch die Gaſſen; hier und da auf den Plätzen wurden flammende Pechkränze ausgeſtellt, die Bürger ſetzten Lam⸗ pen an die Fenſter. Alle Soldatenſchaft war auf den Beinen; die bewaffneten Bürger rotteten ſich zuſammen. Franz Karl eilte auf die Brücke, nach den Thoren. An den Wohnungen der höheren Offtziere fragte er an: ſie waren natürlich nach den Waffenplätzen geeilt. Vor den Feſtungswerken wurde Jedermann zurückgewieſen. Wie er an Forſter's Wohnung vorüberkommend Licht am Fenſter ſah, ſprach er ein. Auch dieſer Freund hatte ſich ſchon müde gelaufen, ohne etwas Genaueres über die Bedeutung des Signalſchuſſes in Erfahrung zu bringen. Aufgeregt aber, wie er war, entſchloß er ſich nach kurzem Ausruhen, den Baron durch die Stadt nach der Wohnung der Gräfin zurückzubegleiten. Arm in Arm und in lebhafte Geſpräche vertieft, nahmen ſie, um noch einmal von der Brücke aus zu ſchauen, den Umweg durch die Rheinſtraße. Vor dem Schloß war eine ſtarke Wacht aufgeſtellt, die das gemeine Volk zurückwieſen. Franz Karl, dem Offtziere bekannt, wurde mit dem Freunde durchgelaſſen. Während ſie noch mit dem Lieutenant ſprachen, kam ein Adjutant angeſprengt, der dem Offizier die Parole gab, und dann lachend hinzu⸗ ſetzte: Es iſt gar nichts, es iſt nur ein falſcher Lärm, lieber Radenhauſen! Ein dummer Kerl vom fuldaer Con—


