Teil eines Werkes 
Bd. 7Die Clubisten in Mainz : ein Roman in drei Theilen : Th. 1 (1857)
Entstehung
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da ſie hier ſo manchmal mit frohen Erwartungen gewan⸗ delt waren. Sie blickten einander an, ſie blieben ſtehen; er grüßte, ſie redete ihn an; Beide gingen zuſammen eine Strecke, verſtändigten ſich über den ihnen geſpielten Be⸗ trug, und das Bündniß der Herzen, einſt in Hoffnung geknüpft, ward in Verzweiflung erneuert. Welche Er⸗ örterungen zwiſchen beiden Eheleuten nach ſolcher Ent⸗ deckung vorfielen, läßt ſich denken. Sie werden auch be⸗ greifen, Herr Baron, daß ein ſo leidenſchaftliches Herz, wie das der durch ihren Mann und mit ihrem Manne dop⸗ pelt betrogenen Frau Zucci, die Schranken wenig reſpec⸗ tirte, in die der verwerflichſte Betrug ſie gebracht hatte. Sie glaubte dem mitbetrogenen Geliebten jede Entſchädigung der Neigung und Gunſt für alle die verlornen Jahre ſchuldig zu ſein, und war zum Unglücke dem verliederlich⸗ ten und verlumpten Betrüger keine Achtung und kein ver⸗ ſöhnendes Gefühl ſchuldig geworden. Sie beſtand auf Scheidung, und da die häuslichen Scenen ſehr heftig wurden, trat meine Frau ins Mittel und unterhandelte die Uebereinkunft. Frau Zucci wollte nämlich ihren Mann, nicht aber ihre Kinder fahren laſſen, und dieſen Umſtand benutzte der unwürdige Zucei zu ſeinem Vortheil. Er verhandelte als letzten Artikel ſeines bankerotten Ge⸗ ſchäftes die Kinder, und beſtand noch geſtern, bei Abtre⸗ tung des jüngſten gegen die verabredete Summe, auf der Zugabe eines halben Dutzendes feiner Hemden. Mein Freund Cickemeyer hat die Frau gleich anfangs nach Of⸗ fenbach gebracht und unterhält ſie dort mit den drei Kin⸗ dern, an denen er ſeine Freude findet. Die Verſöhnten werden nun Schritte thun, ſich zu verbinden. Da jedoch