Teil eines Werkes 
Bd. 7Die Clubisten in Mainz : ein Roman in drei Theilen : Th. 1 (1857)
Entstehung
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nach dem Was und Wie, und er fuhr, einen Seſſel ein⸗ nehmend, fort:.

Wie meine geiſtreiche kleine Freundin vorausgeſagt, haben Seine kurfürſtlichen Gnaden den franzöſiſchen Ge⸗ ſandten ausgezeichnet übel aufgenommen. Schon bei der Anfahrt war kein Menſch ihn zurecht zu weiſen, ihn zu empfangen da, die Treppe, die Corridors wie ausgeſtor⸗ ben. Herr von Villars durchläuft alle Gänge, die rich⸗ tige Thüre zum Audienzſaale zu finden. Denken Sie ſich, in welcher Wuth er endlich durch Zufall den Eingang und den prachtsollen Saal mit Menſchen angefüllt trifft! Civil, Militair, Hofchargen, Geiſtlichkeit, wir von der Ge⸗ ſandtſchaft, Alles, glaub' ich, blos als Zeugen dieſer aus⸗ geſuchten Demonſtration mit eingeladen. Aber da konnte man den Franzoſen von Adel erkennen! Kein Blick, keine Miene verrieth ſeine Wuth; nur ein Anflug von Bläſſe bebte um ſeinen ſcharf geſchnittenen Mund, und er ſchritt mit einer Haltung gegen den Thronſeſſel des Kur⸗ fürſten, als ob er ihn einzunehmen herbeikomme. Die erſten Beamten umſtanden den Thron. Herr von Villars ſprach ruhig, fein und mit Würde; aber ich hätte jede Stelle bezeichnen mögen, wo er etwas ſtockend in den vorausgeflochtenen Kranz ſeiner Rede einige auf den leeren Corridors ſchnell aufgeleſene Stacheln einmiſſchte. Der Kurfürſt erwiderte kurz, kalt, in geſchraubten Wendun⸗ gen, und entließ dann den Jakobiner— denken Sie nur! — ohne ihn, wie üblich, zur Tafel zu laden.

An dem Kopfſchütteln und den bedauerlichen Mienen des Erzählers merkte man, wie wenig er mit der leiden⸗ ſchaftlichen Politik des Kurfürſten zufrieden war. Die

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