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trauiſch, ließen ſich diesmal noch durch die Umſtände ge⸗ winnen.
Herr von Stein holte in ſeinem Wagen den jungen Baron zur Pirutſchade ab. Die Prunkfahrt ging vom Thiermarkte aus, wo mehrere der angeſehenſten Familien, wie die Grafen von Oſtheim, von Baſſenheim, von Schönborn wohnten, in langem Zuge von etwa vierzig Pirutſchen über die große Bleich, den Flachsmarkt, am Univerſitätsgebäude hin, über den Speiſemarkt, den Heu⸗ markt, durch das Fiſcherthor in die Rheinſtraße, am kur⸗ fürſtlichen Schloſſe vorüber, wo ſich der Fürſt auf der Altane zeigte, durch das Raimundithor in die Kur⸗Allee, wie die Allee am Rhein damals genannt wurde. Ueber⸗ all waren die Fenſter mit Zuſchauern beſetzt, die Straßen von wogendem Volke bewegt. Die neugierige Menge dachte nichts dabei, wenn ſie ſolchem Schaugepränge als Unterlage diente.
Auf der Rückfahrt nahm der Hofkanzler Albini, im Auftrage des Kurfürſten, den jungen Baron an ſeine rechte Seite. Indem er ihn der beſonderen Gnade des Kurfürſten verſicherte, fügte er hinzu:
Wir ſind noch zu ſehr von weltwichtigen Angelegen⸗ heiten eingenommen, mit Verarbeitung der jüngſt in Pillnitz gepflogenen Conferenzen gegen Frankreich beſchäf⸗ tigt; ſonſt hätte der Kurfürſt Sie ſchon rufen laſſen. Doch werden Sie ihm vertraulich in einer gelegentlichen Abendgeſellſchaft vorgeſtellt werden. Halten Sie ſich dieſe Tage nur bereit für eine Einladung.
Während der langſamen Fahrt kam Albini auf die
Studien und Ausſichten Franz Karl's zu reden.— Sie
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