Teil eines Werkes 
Bd. 3König Jerôme's Carneval : geschichtlicher Roman ; in drei Theilen : Th. 2 (1855)
Entstehung
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ten auch ihre Frauen mitbringen müſſen, was für aller⸗ lei gut ſein dürfte.

Allerdings, Baron! Schon um auf die ſtrengen Herren.. einzuwirken, lachte Jeroͤme, und betrachtete dabei Hermann mit einer, wie es ſchien, etwas überraſchten Aufmerkſam⸗ keit. Herr von Bülow nahm an, es gelte der unberech⸗ tigten Uniform, und ſagte:

Sire, ich habe es im Intereſſe des geſchäftlichen Auf⸗ trags für paſſend gehalten, meinem Commis eine Uniform zu geſtatten, die einen anſtändigen Rang repräſentire.

Sehr wohl! Aber warum nicht aus dem Departe⸗ ment des Aeußern? fragte der König. Es iſt doch eine Sendung.

Einmal, Sire, weil es eine Miſſion im Finanzgeſchäft iſt, und dann, weil das Kleid noch anwendbar bleibt, b wenn Herr Teutleben es ſich im Auftrag Ew. Majeſtät verdient.

Eben darum, Baron! rief Jeröme. Wenn er ſich 1 durch Aufträge mein Vertrauen verdient Eh bien nous verrons! Was meinen Sie, Jacobſon?

Sehr gnädig, Sire! erwiderte dieſer. Unmaßgeblich ſcheint mir, der junge Mann hat einen guten Kleiderleib, und ein ſolcher nimmt alle Farben an nach dem Depar⸗ tement, in das er geſetzt wird, gleichwie ein faſt hätty ich geſagt Chamäleon die Farben des Bodens annimmt,

über den es läuft. Aber, lieber Herr Doctor Cha⸗.

mäleon sans comparaison in allen andern Stuücken! Der König lachte, und nachdem er noch die gewöhn⸗ b

lichen Fragen nach Hermann's Herkunft, Studien und

dergleichen gethan und deſſen Antworten beifällig auf⸗