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einer der Verwandten Engelhard's ein. Sie waren meiſt auf Urlaub, die Soldaten, und die Bauernſöhne konnten auch heirathen und ihr Gut bauen. Jetzt werden auch unſere caſſeler Bürgerſöhne gezogen, und ich weiß nicht, ob der Militärdruck von heut—
Der Sprecher ſchwieg, erſchrocken vor ſeinem Tadel, und eine verlegene Pauſe entſtand.
So klein und vertraut die Geſellſchaft und zu einem heitern Familienfeſte ſie verſammelt war, ſo konnte ſie doch kaum ſich unberührt von der Verſtimmung halten, die ſo leicht aus dem Zwieſpalte der Zeit entſprang.
In jenen Tagen mochte kein Billigdenkender die beſ⸗ ſern Staatseinrichtungen, die das neue Regiment ein⸗ führte, mit Lob anerkennen, ohne damit die frühern, oft großen Gebrechen bloßzuſtellen, und Herzen zu kränken, die entweder an verlorenen Vortheilen hingen, oder mit jenen Gebrechen durch das Unglück des Landesfürſten ver⸗ ſöhnt waren. Auf der andern Seite führte auch die ge⸗ rechteſte Anerkennung des neuen Guten zu Folgerungen, die mit dem unglücklichen Zuſtande Deutſchlands in Wi⸗ derſpruch kamen— mit dem empörenden Druck der Fremd⸗ herrſchaft, vor welchem jene einzelnen Vortheile in Nichts verſchwanden. Von der einen oder andern Seite traten daher alsbald die Gegner des Neuen mit Leidenſchaft her⸗ vor, um die Schattenſeiten deſſelben herauszuwenden. Da war von dem grauſamen Kriegsfuß der ſtarken Ar⸗ mee und ihrer undeutſchen Beſtimmung, es war von dem wachſenden Drucke der Abgaben die Rede, von den un⸗ berechenbaren Summen, die vom Hof und von den Günſt⸗ 24*.


